GESCHICHTE

Gutshof Tori geschichte

Gutshof Tori (Torgel, Torri)

Der Gutshof Tori (Gemeinde Türi, Tori) – ein verputztes Kalksteingebäude und eine Darre aus schönen gleichmäßigen gelbgrauen Dolomitplatten daneben – liegt an der Landstraße Türi–Näsuvere auf einem kleinem Drumlin. Als historische Ersterwähnung ist das Jahr 1474 bekannt. Errichtet wurde der Gutshof auf der Mühlenstelle Näsuvere, die Gert Goess Barthold Riszbitter gehörte.

Ab 1569 gehörte die Mühlenstelle Hansz Wartmann. Ausser dieser Mühle gehörten ihm noch die Mühle Luisza und die Bauernhöfe Tori und Rikkassaare. Im Jahr 1620 übernahm Herman Nierodt den Besitz.

Seit 1686 kennt man Tori schon als einen Gutshof, welcher dem Gut Särevere gehörte. 1725 nahm Frau Mahnenburg das Gut und 3 Dörfer mit 13 Familien in Pacht. Der Familie Nierodt gehörte das Gut bis 1732, danach wurde es von 1734 bis 1739 an Carl Magnus von Reinher verpfändet.

Ab 1744 übernahm den Besitz von Tori Johann von Uexküll Guldenband. Seine Nachkommen verpachteten im Jahr 1789 das Gut zusammen mit 160 Einwohnern an Georg Johann von Wrangel. 1811 pachtete Paul von Bucer den Gutshof. 1816-1818 war Gustav Evald von Scharenberg der Eigentümer, ihm gehörten auch 214 Einwohner.

1834 kaufte Justinus Frey das Gut. Letzter Besitzer, bevor der Staat 1919 das Eigentum übernahm (die Nationalisierung), war sein Enkelsohn Dietrich Frey, der nach der Enteignung nach Deutschland zog. Zum Gutshof Tori gehörte noch der Herden-Gutshof Tännasilma. Zu den ältesten Bauernhöfen gehören die von Mättaste.

Sein heutiges Aussehen bekam das Herrenhaus Tori um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Nach der Verstaatlichung arbeitete eine Schule im Herrenhaus. Ab 2001 steht das Gut wieder im Privateigentum. Die Gebäude sind von einem 1,9 ha großen Park mit würdigen alten Eichenbäumen umgeben.

WIR SEHEN AM  GUTSHOF TORI!